Man kann von Greta Thunberg und Fridays for Future halten was man will. Die einen lieben diese Bewegung, die anderen – naja – finden es nicht so toll. Klar ist, Nachhaltigkeit ist in. Hört sich komisch an, ist aber so. Für uns ein Trend, dem wir mehr als gerne folgen und anderes wie Ombre-Hair und Low-Waist Jeans auch gerne beibehalten.

Vorweg: wir sind keine Experten wenn’s um das Thema Nachhaltigkeit geht. Wir versuchen nur mit folgenden Tipps unseren Alltag und somit auch unsere Umwelt ein kleines bisschen grüner zu gestalten.

Shopping Queen

Gib Kleidung eine zweite Chance

Gib’s zu, du kennst ihn: dieser eine Pulli, der sich seit geraumer Zeit in der dunkelsten Ecke deines Kleiderschranks versteckt. Du wolltest mal „etwas Neues ausprobieren“ und „deinen Stil verändern“, dabei ist knallgelb überhaupt nicht deine Farbe. Jetzt liegt er da, und erinnert dich Still und Leise an deinen Fehlkauf. Klarer Fall für den Restmüll, oder?

NEIN! 75.000 Tonnen Textilien landen alleine in Österreich pro Jahr im Restmüll (Quelle: www.global2000.at). Eines ist klar: das ist viel zu viel.

Wir sind ja sowieso überzeugt, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Auch dein verhasster Pullover. Darum: pack deine Sachen und spende sie carla Amstetten. Übrigens, nicht nur gut erhaltene Kleidungsstücke, sondern auch Spielsachen, Haushaltsware u.v.m. werden gerne entgegen genommen. Das ist nicht nur gut für dein Gewissen, sondern bereitet auch jemand anderen, dem knallgelb ausgezeichnet steht, eine riesen Freude!

Das beste daran? Du kannst den neu gewonnenen Platz im Kasten mit nachhaltig erworbenen Einzelstücken auffüllen und dabei noch ganz nebenbei einen guten Zweck unterstützen. Jeder Einkauf und jede Spende unterstützt nämlich Hilfsprojekte der Caritas. We love it!

Rette Essen vor der Tonne

Schon gewusst? 1/3 aller Lebensmittel werden verschwendet. Das sind rund 1.000.000 Tonnen genießbares Essen, die alleine nur hier in Österreich weggeworfen werden (Quelle: Too Good to Go)! Von den dadurch verursachten Emissionen möcht‘ ich gar nicht anfangen. Aber genug mit dem Klugscheißen. Kommen wir lieber dazu, wie du etwas dagegen tun kannst.

Was du vielleicht von Freunden und Bekannten aus Wien oder anderen Großstädten kennst, ist jetzt endlich auch bei uns in Amstetten angekommen: die „Too Good to go“ App. Innerlicher Freudensprung!

Mit dieser App werden überproduzierte und überschüssige Lebensmittel zum reduzierten Preis vermittelt. Das Tolle daran: es ist eine klare Win-Win-Situation für jeden! Betriebe müssen ihr gutes Essen nicht sinnlos entsorgen, die Kunden bekommen wunderbare Lebensmittel und wertvolle Ressourcen werden geschont.

Die Anzahl der teilnehmenden Betriebe in Amstetten ist zwar noch überschaubar, aber vielleicht entdeckt ja noch der ein oder andere diese APP für sich. Wir würden uns auf jeden Fall freuen!

Entdecke regionale Produkte

„Das Gute liegt so nah“, so lautet unser Motto beim Lebensmittelkauf. Die Umsetzung ist gar nicht so schwer, denn wenn es um regionale Produkte geht, leben wir hier in Amstetten im gelobten Land. Selbst der Gin wächst quasi vor unserer Haustüre. 🙂

Viele regionale Bauern versorgen die umliegenden Bio-Läden als auch auch große Supermarktketten mit ihrer Ware. Auch wenn man dafür manchmal vielleicht etwas tiefer ins Geldbörserl greifen muss, zahlt es sich aus. Wieso? Wer darauf achtet und regionale (und damit oft auch saisonale) Lebensmittel kauft, hilft der Umwelt: kürzere Transportwege, weniger Luftverschmutzung und weniger Verpackungsmüll. Das schmeckt man auch.

Glaubst du nicht? Überzeugt dich selbst!
Dafür haben wir einige regionale Läden für dich zusammengefasst:

Nicht zu vergessen: natürlich kannst du auch auf dem Bauernmarkt, der jeden Donnerstagvormittag am Amstettner Hauptplatz stattfindet, tolle regionale Produkte kaufen!

Bauernmarkt

Pflege und repariere was du hast

Dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben lässt sich wohl nicht leugnen. Die Tonne freut sich, unsere Umwelt weniger. 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott sind im vergangenen Jahr weltweit angefallen (Quelle: www.global2000.at). Ein neuer Rekordwert, auf den wir nicht unbedingt stolz sein können.

Dabei wäre die Lösung so einfach: reparieren anstatt wegwerfen. Ja, ich weiß, leichter gesagt als getan. ABER gewusst wie kann reparieren sogar jede Menge Spaß machen! Mit dem Amstettner Reparatur Café zum Beispiel.   

Im MakerSpace[A] reparieren Jung und Alt gemeinsam unentgeltlich verschiedenste Gegenstände, die sonst in den Müll wandern würden. Damit wird nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbörsel der BesucherInnen geholfen. Repariert werden können in der Regel Elektro-Kleingeräte (Haushaltsgeräte wie z.B. Mixer, Toaster, …), Bekleidung, Fahrräder und EDV-Geräte.

Derzeit sind aufgrund der aktuellen Situation leider alle Termine bis auf weiteres abgesagt. Der Vorteil daran: wir haben zumindest noch genügend Zeit, unser Bananenbrot-Rezept bis zum nächsten Reparatur Café zu perfektionieren.

Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen
Seite
teilen

Über den Autor:

Katja Lehenbauer

Mitarbeiterin Stadtmarketing Amstetten

Die Interessen von Katja sind definitiv sehr vielfältig: angefangen vom Laufsport, gesunder Ernährung und Shopping bis hin zum Instagram Account ihrer Katze, ihre Katze selbst und Henning May von AMK ist alles dabei.