Die Raiffeisenbank, Sparkasse und Volksbank – oder kurz gesagt, die „drei Regionalbanken“ – treten nun schon seit einigen Jahren als wichtiger Partner im Stadtmarketing auf. Im Interview haben sie uns verraten, welche Beweggründe dahinter stecken.

Ihre Banken treten im Stadtmarketing ja als „die drei Regionalbanken“ auf – was ist denn das besondere an einer Regionalbank?

Adi Hammerl: Ein besonderes Merkmal der Sparkasse Amstetten ist die Eigentümerschaft: Wir gehören zu 100 % der Sparkasse Amstetten Privatstiftung und können dadurch unseren sozialen Förderauftrag sehr gut durchführen. So konnten wir schon zahlreiche Projekte umsetzen, beispielsweise haben wir so die Region durch zahlreiche Sportveranstaltungen, die „powered by Sparkasse Amstetten“ sind, belebt.

Udo Baumgartner: Regionalität heißt für uns: Wir wissen, was in der Region passiert und welche Herausforderungen und Rahmenbedingungen es gibt. Wir kennen unsere Kunden teilweise schon seit vielen Jahren und wissen deswegen um Wünsche und Bedürfnisse bzw. das wirtschaftliche Umfeld Bescheid. Der Kunde steht bei der Volksbank im Mittelpunkt!

Andreas Weber: Eine Regionalbank trifft – wie der Name schon vermuten lässt – Entscheidungen in der Region, und zwar für die Region. Zudem haben wir auch eine Verantwortung für die Entwicklung und Förderung von hier ansässigen Unternehmen, Vereine und Gemeinden.

Warum ist es Ihnen wichtig, als Bank eine so aktive Rolle im Stadtmarketing einzunehmen?

Andreas Weber: Das Stadtmarketing entwickelte sich ja ursprünglich aus dem City Club, wo wir von Beginn an eine sehr aktive Rolle hatten und wo schon sehr viel für die Innenstadt gemacht wurde. Deswegen sehen wir es quasi als Auftrag an, dieses „Erbe“ weiterhin zu bewahren und weiter mitzuentwickeln.

Adi Hammerl: Wie bereits erwähnt haben wir ja einen Förderauftrag, den wir aktiv leben. Deswegen wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Region gestalten und Projekte realisieren, die einen Mehrwert bieten und gemeinsam Veranstaltungen implementieren, die die Stadt beleben. Insbesondere beim Stadtmarketing freut es uns, dass

wir gemeinsam mit Raiffeisenbank und Volksbank nicht nur monetär unterstützen, sondern Veranstaltungen – mit Ideen, Präsenz vor Ort – auch aktiv mitgestalten.

Udo Baumgartner: Ich kann mich meinen beiden Kollegen nur anschließen. Die Volksbank ist deshalb Partner des Stadtmarketings, weil wir gemeinsam an einem Strang ziehen wollen, um Projekte zum Vorteil der Amstettner Bevölkerung verwirklichen zu können.

Welche Formate (Projekte/Veranstaltungen) würden Sie sich für Amstetten in Zukunft wünschen?

Andreas Weber: Gerne mehr Jugendveranstaltungen, aber auch Events mit Schwerpunkt auf bspw. Jazz-Musik, Kulinarik-Festivals, Open-Air Kinos usw.

Udo Baumgartner: Wir haben uns natürlich schon auf die heurige „Amstettner Einkaufsnacht“ gefreut. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing, der Sparkasse und der Raiffeisenbank haben wir für diese Mega-Veranstaltung nämlich ein neues Konzept auf die Beine gestellt. Die Corona-Krise hat uns hier leider einen Strich durch die Rechnung gemacht – hoffentlich können wir unsere Ideen im nächsten Jahr umsetzen!

Adi Hammerl: Zum Thema Corona-Krise will ich noch hinzufügen: ich finde, gerade in letzter Zeit zeigt das Stadtmarketing hier hervorragend auf, wie neue Ideen umgesetzt wurden und werden, bzw. vorhandene Formate gut fortgesetzt und optimiert wurden.

Udo Baumgartner
Udo Baumgartner
Adi Hammerl
Adi Hammerl
Andreas Weber
Andreas Weber

Die Sparkasse engagiert sich in Amstetten besonders im Laufsport, was macht die Sportstadt-Amstetten aus?

Adi Hammerl: Die Sparkasse Amstetten hat im Sportsponsoring eine langjährige Tradition. Ein besonderer Schwerpunkt – regional als auch überregional – gilt dem Laufsport. Über 200 Laufveranstaltungen und rund 3 Millionen gelaufenen Kilometer pro Jahr machen die Erste Bank Sparkasse Running zur größten Laufinitiative Österreichs – mit mehr als 200.000 aktiven TeilnehmerInnen!
In Amstetten hat der Laufsport eine große Tradition; es gibt zahlreiche Laufvereine, die den Fokus insbesondre auf die Kinder- und Jugendarbeit richten und somit den Laufsport in Amstetten fortführen und verstärken.

Als Sparkasse Amstetten sind wir auf unser Schwerpunktthema Running „powered by Sparkasse Amstetten“ sehr stolz. Beinahe alle Lauf-Veranstaltungen (City Attack, Kinderhilfelauf, Altarmlauf etc,) konnten in den letzten Jahren Teilnehmer-Zuwächse verzeichnen und genießen eine große Beliebtheit in der Region. Sehr erfreulich ist auch die große Teilnehmeranzahl unserer Sparkassen–Mitarbeiter bei jeder Laufveranstaltung.

Und sind Sie selber eigentlich auch aktiv bei diversen Sportevents dabei?

Adi Hammerl: Ja, ich nehme sehr gerne an den von uns unterstützten Sportveranstaltungen teil! Die Events sind immer großartig organisiert und es macht einfach Freude, mit anderen Gleichgesinnten ein paar sportliche Stunden zu verbringen.

Die Volksbank ist im Bereich Jugend sehr aktiv. Wie bringen Sie sich da genau ein?

UB: Unser Ziel ist es, den Kids ab zehn Jahren den richtigen Umgang mit einer Bankkarte zu lernen. Gemeinsam mit den Eltern setzen wir diesen Schritt präventiv, um die Jugendlichen später vor unnötigen Überziehungen zu schützen, bzw. um sie auf die Handhabung mit finanziellen Mitteln zu sensibilisieren. Vor allem Online- und Mobilfunkanbieter setzen den Jugendlichen finanziell zu. Je mehr die Bankkarte genutzt wird, desto mehr Guthabenpunkte „erarbeitet“ werden: Punkte erhält man z.B. bei Überweisung des Taschengeldes durch die Eltern oder Einzahlungen auf das eigene Jugendkonto. Dieses Punkteguthaben kann laufend für Gutscheine unserer tollen Partnerbetriebe eingelöst werden.

Die Raiffeisenbank Amstetten legt einen starken Fokus auf den Bereich Regionalität. Wieso ist Ihnen das ein so großes Anliegen?

Andreas Weber: Da wir sehr viele Filialen in der Region haben, haben wir dadurch auch sehr viele Kunden, welche in Vereinen aktiv sind. Daher kommt auch unser Fokus bzw. unser Anliegen, dass wir für eine lebenswerte, wirtschaftlich erfolgreiche Region arbeiten.

Und wo sind Ihre Lieblingsplätze in der Region?

Andreas Weber: Ich bin persönlich sehr gerne am Hausberg unterwegs, sozusagen der „Hochkogel“ der Amstettner. Und als Läufer und Jäger verbringe ich auch gern Zeit im Naturjuwel der Forstheide.

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Über den Autor:

Lisa Hammerl

Mitarbeiterin Stadtmarketing Amstetten

Lisa kann man sehr schnell an ihren zwei Signature Phrases „Oh mein Gott“ und „Oida wirklich“ erkennen. Die betont sie nämlich immer in der gleichen Tonlage. Zu ihren Lieblingsgetränken und Grundnahrungsmitteln zählen Gin Tonic und Berliner Luft, was auch ganz gut zu ihrem Lebensmotto „Tu dein Leben genießen!“ passt.